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 Berichte

                       
                       

 

 

Veranstaltung:      Landesoffenes Pokalturnier der U17/U20

Datum:                 08.05.2011

Ort:                     Herne

Klassen:                U17/U20

 

Luca Kucharewa überzeugt beim Rhein-Ruhr-Pokal

 

Das Foto zeigt Sascha Korn vor seinem Kampf.

 

Herforder Judoka stark in Duisburg. Luca Kucharewa gelingt der Turniersieg, Sascha Korn und Nils Becker holen Bronze.

 

Beim 26. Rhein-Ruhr-Pokal in Duisburg gelang Luca Kucharewa der ganz große Wurf. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen den Brühler Tom Weyand steigerte sich Luca von Begegnung zu Begegnung. Weyand schickte er noch mit einem Yuko von der Matte, der Münsteraner Beke hat schon mit einem Waza-ari das Nachsehen. Für den ebenfalls Brühler Max Mayer benötigte er lediglich 21 Sekunden, eh er den Niederländer Lucas Reuver im Halbfinale nach 1:39 von der Matte schickte. Und auch im Finale hatte Christof Duhme bereits nach 42 Sekunden die Silbermedaille in der Tasche. Im Zweitstärksten Teilnehmerfeld der Gesamtveranstaltung eine überzeugende Leistung des jungen Herforders.

 

Daniel Cramer startet vielversprechend ins Turnier. Leon Peter und Chris Koppers schicht er nach 53 Sekunden bzw. 1:57 Min. mit seiner Spezialtechnik, dem Hara-goshi von der Matte, eh er den Einzug ins Halbfinale gegen den Leverkusener Jan Resag durch eine Unachtsamkeit verschenkte und in die Trostrunde mußte. Wohl noch gedanklich beim verpatzten Halbfinalkampf ließ der Elsdorfer Julius Förster Daniels Podesträume nach 1:25 Min. platzen und verwieß ihn damit auf Platz 9.

 

Den Wille zum Sieg zeichneten die U 20 Kämpfer, Sascha Korn und Nils Becker, einen Tag zuvor aus. Nach einem schönen Auftaktsieg mit einem tiefen Seoi-nage gegen Andreas Brendel vom JC Jülich hatte Sascha zwar im zweiten Kampf gegen den Münsteraner Jansen das Nachsehen, steigerte sich dann jedoch von Kampf zu Kampf in der Trostrunde. Ideenreich und technisch vielfältig kombinierte der Herforder seine Techniken. Ständig hielt er seine Gegner in Bewegung, schaffte sich dadurch eine gute Basis für zwei lupenreine Fußfeger und einen Harai-goshi und schließlich den Sprung auf´s Podest. Platz drei in einem anspruchsvollem Teilnehmerfeld war am Ende der verdiente Lohn.

 

Nach noch einem starken Training am Freitag zuvor war Nils hoch motiviert. Wieder mal hieß sein erster Gegner Max Baczak, den er schon aus zahllosen Begegnungen zuvor kannte. Doch an diesem Tag lief es nicht optimal. Eine während des Kampfes zunehmende Übelkeit kostete viel Kraft und ließ Nils nicht konzentriert genug kämpfen. Mit einem Waza-ari mußte er sich an diesem Tag geschlagen geben. Im Pool jeder gegen jeden hatte Nils schließlich mit zwei Siegen und zwei Niederlagen eine ausgeglichene Turnierbilanz, die für Platz drei ausreichte und für den deutlich geschwächten Herforder an diesem Tag immerhin noch ein gutes Ergebnis war.